Machbarmacherin
Barrierefreiheit. Klingt nach Bürokratie, Verpflichtung,
60er Jahre Sichtbeton? Für mich ist sie Teil einer inneren
Haltung, eine feste Überzeugung:
Jeder Mensch soll teilhaben dürfen - ohne Barrieren.
Draußen, beim Überqueren einer Straße, und hier, in der digitalen
Welt. Denn wer Teil der Gemeinschaft sein darf, darf wirklich
Mensch sein. Bordsteine kann ich nicht plätten, aber ich kann
Webseiten und Apps unter die Lupe nehmen und hinsichtlich ihrer
Hürden untersuchen. In meine Arbeit fließt die Erfahrung aus fast
zehn Jahren UI-Design und Frontend-Entwicklung. Doch als studierte
Kommunikationspsychologin mit Wurzeln in der
Unternehmenskommunikation betrachte ich Accessibility nicht als
rein technische Checkliste. Ich sehe den Menschen vor dem Screen,
verstehe Unternehmenspolitik und den Typo3-Alltag. Und ich rede
mit denen, die es betrifft - den Menschen, die auf Screenreader
und andere Hilfstechnologien angewiesen sind. So liefere ich keine
abstrakten Mängellisten. Ich gebe Handlungsempfehlungen, die
WCAG-Konformität mit echtem Mehrwert und pragmatischer
Umsetzbarkeit vereinen.